Alles was ihr dafür braucht ist ein heller Nagellack, Überlack, eine Zeitung und Alkohol.
Am besten sieht es wohl mit weißem oder grauem Nagellack aus. Der einzige helle Nagellack den ich gerade da hatte war ein rosafarbener, was mir nicht ganz so gut gefälllt.
Klappentext: Hundreds Hall, ein majestätisches Anwesen im ländlichen England. Hier
wohnt die verwitwete Mrs. Ayres mit ihren erwachsenen Kindern Caroline
und Roderick. Als der Landarzt Dr. Faraday wegen eines Notfalls
herbeigerufen wird, ist er wie gebannt von der geheimnisvollen
Atmosphäre des Hauses. Schon bald erfährt er, dass in Hundreds Hall
merkwürdige Dinge geschehen: Möbelstücke, die ein Eigenleben führen,
kryptische Zeichen, die plötzlich an den Wänden auftauchen, bedrohliche
Geräusche, die unerklärbar scheinen. Dr. Faraday begegnet der wachsenden
Panik der Familie zunächst mit Ruhe und Beschwichtigung. Doch das
Schicksal der Ayres nimmt unaufhaltsam seinen Lauf und ist enger mit
seinem eigenen verwoben, als er ahnt … Der erste Satz:Ich sah Hundreds Hall zum ersten Mal im Alter von zehn Jahren, in dem Sommer nach Kriegsende.
Der Arzt Dr. Faraday wird eines Tages in das Anwesen der Familie Ayres gerufen, um dort ein Hausmädchen zu behandeln. Das Haus, welches er als Kind zuletzt gesehen und das ihn zutiefst beeindruckt hat, ist mittlerweile im Verfall begriffen. Nur noch Mrs. Ayres und ihre Kinder Caroline und Roderick leben verarmt in dem Gebäude und versuchen das einst prächtige Herrenhaus aufrecht zu erhalten.
Faraday freundet sich bald mit der Familie an und wird ein häufiger und gern gesehener Gast. Doch schon bald gehen merkwürdige Dinge im Haus vor sich, die sich auch mit den rationalen Erklärungen des Arztes nicht mehr verdrängen lassen und die Familie Ayres langsam in den Wahnsinn treiben.
Laut Klappentext wurde mit diesem Roman die "Tradition des viktorianischen Schauerromans neu belebt", das war der Grund, warum ich danach gegriffen habe und ich kann dieser Aussage absolut zustimmen. Tatsächlich wartet die Geschichte mit den typischen Motiven einer klassischen Gruselgeschichte auf.
Diese Motive des Geisterhauses in dem seltsame Vorfälle passieren sind nicht neu und hier trotzdem packend. Die Szenen spielten sich beim Lesen so lebendig wie eine Filmszene vor meinem inneren Auge ab und ich war bis zuletzt gespannt auf das Ende.
Hier wartet man nun leider vergeblich auf eine klare Auflösung und Klärung der Geschehnisse, vielmehr lässt sich eine Deutung nur erahnen und die Gedanken hängen dem Gelesenen noch eine Weile nach.
Und in welchem waschechten Schauerroman wird schon alles glasklar aufgedeckt?
Die Geschichte hat ein eher langsames Erzähltempo und wird aus der Sicht
des Arztes Faraday erzählt, der viele Vorkommnisse nicht persönlich
miterlebt, sondern erst im Nachhinein erzählt bekommt. Doch die eigentliche Hauptrolle spielt in diesem Buch das Haus selbst, das einen eigenen Willen zu haben scheint, der den Bewohnern nicht wohlgesonnen ist.
Wer Erzählungen wie Der Untergang des Hauses Usher von Edgar Allan Poe oder Filme wie Das Geisterschloss mag, wird dieses Buch lieben. Diejenigen, die auf ein schnelleres Erzähltempo oder Schocker stehen, könnten hier enttäuscht werden.
Ich habe das Buch gerne gelesen, würde es aber nicht vorbehaltlos jedem weiterempfehlen.
Ich glaub's ja nicht, heute habe ich meinen ersten Blog Award bekommen - den Kinderschuh Award, und zwar von Merlin und Paulas Bücherwelt. Ich freu mich riesig!
Und ich gebe ihn natürlich auch sehr gerne weiter und zwar an...
- Postet den Award auf eurem Blog
- Verlinkt den Nominator als kleines Dankeschön
- Gebt ihn an 5 Blogger weiter
- Der Blog darf nicht mehr als 200 Leser haben
- Schreibe diese Regeln auch auf deinen Blog
Zugegeben, es gibt praktischere Lesezeichen als dieses.
Aber es ist einfach und es ist ein Herz. Also bitte.
Für das Stubenhocker-Buch, das die Wohnung nie verlässt, weil es zu schwer ist / ein peinliches Cover hat / irgendwie doch zu langweilig ist, eignen sich die Leseherzchen aber allemal.
Oder als kleines Geschenk.
Hübsch sind sie auf jeden Fall, und heute hab ich eins gemacht.
Alles beginnt wieder mit einem Blatt Papier in Notizzettelgröße:
Das wird zweimal in der Mitte gefaltet:
Und wieder auseinandergefaltet:
Das Blatt umdrehen und den unteren Teil bis zur Mittellinie falten:
Die Ecken zur Mitte hin falten:
Vorderseite
Rückseite.
Die untere Spitze an den oberen Rand falten:
Und das Ganze wieder herumdrehen:
Mit dem Finger in die Öffnung gehen und nach unten klappen:
Die unteren Ecken davon nun so falten, wie auf den Fotos:
Soo, etwas verspätet mal wieder ein paar Bilder von den Sachen, die ich in der letzten Woche gemacht habe.
Wir haben zwei Tage auf Trödelmärkten verbracht und mal richtig tolle Sachen abgestaubt. Unter vielem anderen habe ich jetzt ein Omi-Stricknadelkistchen. Ich hoffe, dass ich diesen Herbst motivierter bin an der Patchworkdecke weiterzustricken. Dann gucken unsere Füße im Winter nicht mehr unten raus.
Eine alte Fotografie von einer Lesenden gefunden. Vielleicht werde ich jetzt damit anfangen, alte Fotos von lesenden Menschen sammeln. Wenn ich noch welche finde.
Noch mehr Buchhüllen und eine weitere Pixie-Hülle genäht.
Eine diesmal auch mit Lesebändchen. Das geht so schnell und ich liebe
das Ergebnis ♥ Bei dem
Versuch, eine Anleitung für den Blog zu machen, hab ich vor lauter
Fotografieren nicht aufgepasst und gleich mal einen Fehler gemacht. Aber
die Anleitung wird kommen :)
Nach der letzten Germanistikprüfung die ollen Zettel vom Badezimmerspiegel abgerissen. Nur noch eine Prüfung!
Eigentlich wollte ich nach dieser Anleitung ein Reise-Malset für Kinder machen, habe aber mit dem Teppichmesser die DVD Hülle komplett zerstört. Die rot-blaue Einlage für die Stifte war nun aber schon fertig und das hier ist dabei herausgekommen. Stifte und Papier gehen jetzt in einer Ausgabe der Bremer Stadtmusikanten auf die Reise.
Klappentext: Die Insel. Die Kinder. Das Grauen. Bist Du bereit für dieses Abenteuer?
Manche Großväter lesen ihren Enkeln Märchen vor – doch was Jacob von
seinem hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von
einer Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben
– und von den Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen
ist Jacob ein Teenager und glaubt nicht mehr an die wunderbaren
Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter
mysteriösen Umständen stirbt … Der erste Satz:Gerade als ich mich an den Gedanken zu gewöhnen begann, dass dieses Leben keine großen Abenteuer für mich bereithalten würde, geschah etwas seltsames.
Jacob ist mit den wunderlichen Geschichten seines Großvaters aufgewachsen, der ihm allabendlich von einer Gruppe außergewöhnlicher Kinder erzählte. Schließlich ist Jacob aus den Geschichten herausgewachsen und schenkt ihnen keinen Glauben mehr. Er führt das normale, etwas langweilige Leben eines normalen Jugendlichen. Bis sein Großvater stirbt und Jacob sich schließlich auf die Reise nach Wales macht, um den alten Geschichten auf den Grund zu gehen.
Wales hat mir als Schauplatz besonders gut gefallen und ist die perfekte Kulisse zum Gruseln; ein abgeschiedenes Dorf, Regen, Blitz und Donner, das Moor, gespenstische Häuser und ein tobendes Meer.
Die Glaubwürdigkeit der Protagonisten, sowohl die des Großvaters als auch die Jacobs, wird zu Beginn des Buches öfter in Frage gestellt und der Leser wird im Unklaren darüber gelassen, ob das Erzählte wirklich ist, oder sich nur in der Phantasie des jeweiligen abspielt. Ein Ansatz, den ich in dem Fall sehr spannend und interessant fand.
Was das Buch aber vor allem so besonders macht sind die zahlreichen alten schwarzweiß-Aufnahmen im Text, die die Erzählung illustrieren.
Mit Krimis und Thrillern komme ich angst-mäßig wirklich meistens ganz gut zurecht. Bei Gruselgeschichten sieht die Sache schon ganz anders aus. Und es gibt zwei Dinge, die ich bei sowas besonders schlimm finde: Gruselclowns und Gruselkinder. Da komm ich gar nicht mit klar. Und was sehe ich, als ich das Buch zum ersten Mal durchblättere? Eine alte Photographie mit gruseligen Kinderclowns! Da werd ich wirklich zum Mimöschen, schaue während des Lesens dauernd unters Bett und erschrecke mich vor wirklich allem, was sich bewegt.
Insofern hat das Buch auf jeden Fall meinen Nerv getroffen und ich habe es sehr gerne gelesen. Einen kleinen Punktabzug gibt es für den Schluss, aber da werde ich jetzt nichts verraten. Ich würde Die Insel der besonderen Kinder dennoch jedem weiterempfehlen.
Leider fehlten in meiner Ausgabe 20 Seiten, dafür waren 10 Blatt doppelt eingebunden. Ziemlich ärgerlich.
Hier ist der tolle Buchtrailer, den ich wirklich sehr gelungen finde und der genau die richtige Stimmung vermittelt.
Clutch aus einer antiquarischen Ausgabe von Eichendorffs Werken.
Mit dekorativer Deckel- u. Rückenvergoldung auf dem dunkelrotem Original-Einband.
Ausgeschlagen mit Blumen-Patchworkstoff.
13 x 18,5 cm.